Besucherservice in unseren Einrichtungen der Altenhilfe: 
ein Service mit Herz

(24.09.2021) Wenn es um Besuche während der Corona-Pandemie in unseren Altenpflegeeinrichtungen geht, sind sie die richtigen Ansprechpartner: die Mitarbeiter*innen der Sicherheitsfirma ZST Security. Sie entlasten – mittlerweile seit fast einem Jahr – die Einrichtungen während der Corona-Pandemie und kümmern sich darum, dass alle Regeln und Auflagen zum größtmöglichen Schutz der Bewohner*innen eingehalten werden. Sie vereinbaren unter anderem Termine mit den Angehörigen für Besuche und führen die Kontrollen in den Eingangsbereichen durch.

Einer dieser Mitarbeiter ist Ufuk Torunogullari, der seit Dezember 2020 bei der Firma ZST Security arbeitet und in dieser Zeit schon in mehreren Altenpflegeheimen des Landesvereins im Besucherservice tätig war. Mehrmals die Woche kümmert er sich in der Besuchszeit von 9 bis 17 Uhr um alle angemeldeten und auch spontanen Besucher. Freundlich fragt er nach dem Grund des Besuches, überprüft die Zugangsberechtigungen (erforderlichen Nachweise) im Sinne der 3G-Regel (genesen, geimpft und getestet), überprüft Auffälligkeiten bei der Körpertemperatur und bittet alle Besucher, einen Anmeldebogen zur Kontaktnachverfolgung auszufüllen. Bei Bedarf hilft er hierbei auch gerne weiter. 

Immer ein offenes Ohr

„Nachdem ich im letzten Jahr mein Abitur gemacht habe, wollte ich eigentlich ein Auslandsjahr machen, bevor ich meine Ausbildung bei der Bundespolizei im März 2022 beginnen wollte. Doch da hat Corona mir leider einen Strich durch die Rechnung gemacht“, berichtet Ufug Torunogullari. „Über einen Bekannten bin ich dann an die Sicherheitsfirma ZST gekommen, die ihren Sitz in Bordesholm hat.“ Traurig ist er deshalb aber nicht, eher im Gegenteil. Er hat hier eine Aufgabe gefunden, die ihm sehr viel Spaß macht. Auch, wenn die Koordination der Besucher aufwendig ist und viel Papierkram bedeutet, hat er nebenbei immer ein offenes Ohr für die Bewohner*innen der Altenpflegeheime. Zu gerne suchen sie die Nähe seines Arbeitsplatzes in der Lobby, um mit ihm ins Gespräch zu kommen. „So lange es zeitlich passt, und ich meine Aufgaben, die natürlich Vorrang haben, schaffe, lasse ich mich auch gerne mal auf ein Gespräch ein“, so Torunogullari, „oder unterstützte sie in meinen Pausen auch gerne mal beim Rätseln oder leiste ihnen beim Blick in die Zeitung kurz Gesellschaft.“

Mit dem Herzen dabei

„Bei uns im Altenpflegeheim Ruhleben ist Ufug sehr beliebt,“ freut sich Janet Brinckmann, Einrichtungsleitung im Altenpflegeheim Ruhleben. „Er ist immer freundlich, hochmotiviert und hat Spaß an den Kontakten mit den Bewohner*innnen und auch mit deren Angehörigen. Er ist mit dem Herzen dabei und daher bei allen sehr beliebt. Die Bewohner*innen – insbesondere der unteren Etage – haben sehr schnell Vertrauen zu ihm gefasst und schätzen seine offene Art sehr“, so die Einrichtungsleiterin. Und auch bei den Besucher*innen hinterlässt er einen sehr guten und freundlichen Eindruck und ist sehr hilfsbereit. Er kümmert sich unter anderem um die Annahme von Apotheken angelieferter Medikamente und nimmt die Essenswagen, die aus der Fachklinik geliefert werden, entgegen, so dass weniger Menschen das Pflegeheim betreten müssen.

Aber auch in den anderen Einrichtungen des Landesvereins, in denen der zukünftige Bundespolizist gearbeitet hat, ist er in sehr guter Erinnerung geblieben. „Bevor ich im Altenpflegeheim Ruhleben war, habe ich meinen Dienst im Klosterstift absolviert und habe auch dort tolle Menschen kennengelernt“, beschreibt der Security-Mitarbeiter. „Wenn es zeitlich mal passt, besuche ich die Bewohner*innen in meiner Freizeit und spiele mit ihnen Karten, führe interessante Gespräche über die guten alten Zeiten oder gehe eine kleine Runde mit ihnen spazieren“, so Torunogullari. „Gesprächsthemen sind immer schnell gefunden. Ich interessiere mich für das, was die Menschen früher so gemacht haben und bewundere die Erfahrungen, die sie im Laufe ihres Lebens gesammelt haben.“

„Auch, wenn ich mich schon darauf freue, im Frühjahr meine Ausbildung beginnen zu können, weiß ich jetzt schon, dass ich die Arbeit in den Altenpflegeheimen und den Kontakt mit den Bewohner*innen vermissen werde“, erzählt der zukünftige Bundespolizist. „Für mich sind die alten Menschen so eine Art Familienersatz geworden, da ich hier in Deutschland nur meine Eltern und meine Brüder habe. Alle anderen Verwanden leben in der Türkei. Wenn ich hier bin, habe ich das Gefühl, Großeltern in der Nähe zu haben – und noch dazu ganz viele.“