Überblick: Wie geht es mit den Corona-Impfungen im Landesverein weiter?

(11.01.2021) Die Immunisierung der Menschen im Landesverein für Innere Mission wird auf drei verschiedenen Wegen erfolgen – über die Impfzentren des Landes, das Impfzentrum des Landesvereins sowie die mobilen Impfteams.

Bereits kurz nach Beginn des neuen Jahres konnten mehrere hundert Menschen im Landesverein für Innere Mission die erste Corona-Schutzimpfung erhalten. Am 8. Januar 2021 wurden die Impfungen in den Altenpflegeeinrichtungen des Landesvereins fortgesetzt: Nach dem Paul-Gerhardt-Haus in Wahlstedt, dem Altenpflegeheim Ruhleben und dem Ansgarstift in Neumünster wurden am Freitag die Bewohner*innen des Propst-Riewerts-Hauses in Neumünster geimpft. Bei den bisherigen Impfungen in den Altenpflegeheimen des Landesvereins hat es bislang keine Nebenwirkungen gegeben.

Unterdessen laufen im Landesverein die Vorbereitungen für die Impfungen weiterer Bereiche. Die Immunisierung der Menschen im Landesverein für Innere Mission wird auf drei verschiedenen Wegen erfolgen – über die Impfzentren des Landes, das Impfzentrum des Landesvereins sowie die mobilen Impfteams.

Impfzentren des Landes Schleswig-Holstein

Die Mitarbeiter*innen der Geschäftsbereiche Suchthilfe und Teilhabe des Landesvereins werden über die Impfzentren des Landes Schleswig-Holstein geimpft. Hierfür gilt eine landesweite Priorisierung. Insbesondere wird bei den Priorisierungen auf die Personen geschaut, die mit höchst vulnerablen Personen arbeiten oder selbst zu einer solchen Gruppe (Ü80) gehören.

Diese Mitarbeitenden werden voraussichtlich in die zweite Kategorie (Arbeit mit geistig behinderten Menschen) oder dritte Kategorie (kritische Infrastruktur) eingruppiert. Sie erhalten derzeit also noch keine Impftermine in den Impfzentren des Landes, da die Priorisierungskategorie 1 (§2 CoronaImpfV) Impfungen nur für über 80-jährige, Mitarbeiter in Altenpflegeeinrichtungen, Notaufnahmen, in der Transplantationsmedizin und anderen besonders sensiblen Bereichen des Gesundheitswesens vorsieht. 

Sobald die Mitarbeiter*innen des Landesvereins die Impfung in den Impfzentren in Anspruch nehmen können, wird die notwendige Arbeitgeberbescheinigung durch die Vorgesetzen ausgegeben. Eine vorherige Ausstellung ist derzeit nicht möglich. Bei Vorerkrankungen müssen sich Mitarbeitende an ihren behandelnden Arzt wenden. Dieser stellt ihnen dann eine Impfbescheinigung aus, sofern die Erkrankung als Risiko eingestuft ist.

Impfzentrum des Landesvereins

Der Landesverein hat in den vergangenen Wochen den Fichtenhofsaal zu einem Impfzentrum umgestaltet. Am Montag, den 4. Januar 2021, haben alle Beteiligten vor Ort den Ablauf besprochen und eine erste Generalprobe durchgeführt.

Im Impfzentrum des Landesvereins werden die Mitarbeitenden der Krankenhäuser und vollstationären Rehabilitationseinrichtungen geimpft.  Der Landesverein hat die Einrichtungen angeschrieben und eine Abfrage der Impfbereitschaft gestartet, um den Impfstoff zu reservieren.

Auch die zu impfenden Mitarbeiter wurden wie die Einrichtungen selbst in Kategorien unterteilt. Aktuell steht ein Termin für den Impfstart für unsere Einrichtungen noch nicht fest, da zuerst Altenpflegeheime und somatische Kliniken geimpft werden. Die Vorbereitungen im Impfzentrum sind aber abgeschlossen und der Start kann jederzeit erfolgen.

Mobile Impfteams der Kassenärztlichen Vereinigung

Die Altenhilfeeinrichtungen des Landesvereins werden durch mobile Impfteams bedient. Die ersten Impfungen haben bereits stattgefunden. Im Fokus stehen die Bewohner*innen der Einrichtungen. Diese wurden über ein Onlineportal bei der KVSH angemeldet. Es ist möglich, dass Restdosen des Impfstoffes, die nicht an Bewohner verimpft werden konnten, für einige Pflegefachkräfte vor Ort in den Einrichtungen genutzt werden. Damit soll vermieden werden, dass der Impfstoff wegen der kurzen Haltbarkeit und hohen Transportempfindlichkeit entsorgt werden muss. Alle Kolleg*innen, die nicht über die mobilen Teams geimpft werden, müssen einen Termine in einem öffentlichen Impfzentren reservieren. Es wird empfohlen, nicht auf den Impftermin der Bewohner*innen zu warten, sondern bereits jetzt einen Termin in einem Impfzentrum zu reservieren.