Arbeitsgruppe beim Medizinmöbelhersteller SIMPEX
Bei der SIMPEX in Wahlstedt entstehen mit viel Sorgfalt und Herz hochwertige Medizinmöbel. Doch das Unternehmen steht nicht nur für Qualität in der Produktion, sondern auch für ein wertschätzendes Miteinander. Seit einigen Monaten ist eine Arbeitsgruppe der Werkstatt für Menschen mit Behinderung Wahlstedt auf dem Betriebsgelände im Wahlstedter Industriegebiet eingezogen – ein wichtiger Schritt für gelebte Inklusion und eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Die Zusammenarbeit zwischen SIMPEX und dem Landesverein begann bereits vor einigen Jahren. Erste Produktionsschritte wurden damals noch in den angemieteten Räumlichkeiten der Werkstatt umgesetzt. Als der dortige Mietvertrag nicht verlängert wurde, entstand die Idee, die Kooperation weiterzuentwickeln: Warum nicht direkt bei SIMPEX zusammenarbeiten?
Gesagt, getan. Im Februar ist die Arbeitsgruppe in eine Halle auf dem SIMPEX-Gelände gezogen. Für die dort eingesetzten Beschäftigten bedeutet der Umzug vor allem eines: ein modernes Arbeitsumfeld, abwechslungsreiche Aufgaben und ein Team, das sie freundlich empfangen hat.
Anfangs gab es vereinzelt Unsicherheiten im Umgang miteinander – ein ganz normaler Prozess, wenn Menschen erstmals in einem neuen Umfeld zusammenarbeiten. „Also tatsächlich, glaube ich, waren die Unsicherheiten eher bei uns als bei den Beschäftigten vom Landesverein“, erzählt Geschäftsführer Benjamin Storm. Nach den anfänglichen Berührungsängsten mache die Zusammenarbeit nun aber allen viel Freude, verrät er weiter.
Die Zusammenarbeit zeigt, dass Inklusion nicht kompliziert sein muss. Entscheidend sind Offenheit, gegenseitiger Respekt und die Bereitschaft, gemeinsam neue Wege zu gehen. Heute ist die Arbeitsgruppe ein fester Bestandteil des Unternehmensalltags bei SIMPEX.




