Gemeinsam Rückenwind aufnehmen: Erfolgreicher Projektauftakt

Mit einem gelungenen Kick-off im Rahmen der Führungsklausur des Landesvereins Ende Januar in Travemünde ist das Projekt „rückenwind³ – Prozessorientiert in eine neue Arbeitswelt“ offiziell gestartet. Der gemeinsame Auftakt für ein mehrjähriges Organisationsentwicklungsprojekt.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie Zusammenarbeit und Abläufe im Landesverein künftig klarer, effizienter und gleichzeitig menschlich gestaltet werden können. Das Team vom zentralen Prozessmanagement stellte den geplanten Ablauf von Rückenwind vor und erläuterte, welche Ziele das Projekt verfolgt und wie Führungskräfte und Mitarbeitende aktiv eingebunden werden. Ein zentraler Bestandteil des Kick-Offs war die gemeinsame Reflexion der bestehenden Arbeitsprozesse. Mithilfe eines Reifegradmodells bewerteten die Teilnehmenden die Prozessreife in ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich und darüber hinaus. Dabei ging es nicht um richtig oder falsch, sondern um eine ehrliche Standortbestimmung: Wo stehen wir heute? Was funktioniert gut? Wo erleben wir Reibungsverluste, Unklarheiten oder unnötigen Aufwand? Diese gemeinsame Analyse machte deutlich, dass viele Abläufe im Alltag tragfähig sind, zugleich aber stark vom Wissen einzelner Personen abhängen und häufig nicht einheitlich beschrieben und dokumentiert sind. Genau hier setzt das Projekt „Prozessorientiert in eine neue Arbeitswelt“ an. Ziel des Projektes ist es, Prozesse gemeinsam sichtbar zu machen, zu vereinfachen und nachhaltig zu verbessern – immer mit dem Anspruch, die fachliche Arbeit zu unterstützen und Führung und Zusammenarbeit zu entlasten.

Rückenwind verbindet die Qualifizierung vor allem von Führungskräften mit konkreter Prozessarbeit. In den kommenden drei Jahren werden alle Führungskräfte im gesamten Landesverein und weitere Mitarbeitende schrittweise befähigt, Prozesse zu analysieren, verständlich zu dokumentieren und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Dabei entsteht ein gemeinsames Verständnis von Prozessorientierung, klaren Rollen und verlässlicher Zusammenarbeit über Bereiche hinweg. Der Nutzen des Projektes ist vielfältig: Klarere Abläufe schaffen Orientierung im Arbeitsalltag, erleichtern die Einarbeitung neuer Kolleg*innen und reduzieren Abstimmungsaufwand. Führungskräfte gewinnen Werkzeuge, um Veränderungen aktiv zu gestalten und Mitarbeitende werden dadurch stärker beteiligt. Langfristig stärkt Rückenwind damit die Qualität der Arbeit, die Attraktivität des Landesvereins als Arbeitgeber, verstärkt Transparenz über die Prozesse und erhöht die Zufriedenheit aller Beteiligten.

Der Auftakt in Travemünde hat gezeigt: Das Projekt startet mit großer Offenheit, hoher Beteiligung und einem gemeinsamen Willen zur Weiterentwicklung. Rückenwind ist kein Projekt „von oben“, sondern ein gemeinsamer Weg – getragen von Führungskräften und Mitarbeitenden, mit dem Ziel, die Zukunft des Landesvereins aktiv und positiv zu gestalten.

Das Projekt „Rückenwind im Landesverein“ wird im Rahmen des Programms „rückenwind³“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.