NDR Fernsehen berichtet über Angebot der Sucht-U21

Hilfe für junge Erwachsene mit stoffgebundenen und stoffungebundenen Süchten

Wenn Alkohol, Drogen, exzessive Mediennutzung oder Glücksspiel zum Problem für junge Erwachsene werden, ist der Start ins eigenständige und eigenverantwortliche Leben deutlich erschwert. Die Sucht-U21 der Klinik für Suchtpsychiatrie und -psychotherapie im Psychiatrischen Krankenhaus Rickling bietet zehn Behandlungsplätze für junge Erwachsene, die ein Problem mit legalen und illegalen Drogen haben und daran etwas verändern wollen.

Die Kinder- und Jugendpsychiatrien im Land sind auf diese Patient*innengruppe in der Regel nicht ausgelegt. Eine 19-jährige Patientin, die anonym bleiben möchte, beschreibt dem Fernsehteam des Norddeutschen Rundfunks das Problem so: "Die meisten Kliniken oder auch ambulante Therapeuten, die nehmen einen gar nicht ernst, wenn man Drogen nimmt, weil man halt auch gar nicht therapierbar ist. Du bist dann ja gar nicht wirklich klar im Kopf und du kannst eben an gewissen Sachen dann auch gar nicht arbeiten." Auf der Sucht-U21 ist das anders.

Das Behandlungsangebot in dieser Form ausschließlich für suchtkranke Jugendliche findet man in Schleswig-Holstein aktuell nur im Psychiatrischen Krankenhaus Rickling. Das reicht nicht aus für den bestehenden Bedarf, wie der NDR auch in Berufung auf die Landesstelle für Suchtfragen Schleswig-Holstein e.V. berichtet.

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Sucht-U21
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