Rückblick: Gesundheitsförderungskonferenz im Fichtenhofsaal

„Gemeinsam gegen Einsamkeit - Für mehr Lebensqualität im Kreis Segeberg“ – unter diesem Titel fand am Mittwoch, den 18. März im Fichtenhofsaal des Tagungs- und Begegnungshauses in Rickling die Gesundheitsförderungskonferenz des Kreis Segeberg statt.

Da sich der Landesverein bereits intensiv mit dem Thema Einsamkeit auseinandergesetzt hat und im Bereich der Interventionsmöglichkeiten forscht (u.a. im Projekt „Teilhabe fördern – Einsamkeit begegnen“ und einem laufenden Clinical Trial zu der Gruppenintervention „Das Soziale Wesen“), wurde Jonas Schmeißner-Darkow (Stabsstelle Forschung und klinische Projekte) bereits im Juli 2024 zu einem Vorbereitungstreffen eingeladen, um einen inhaltlichen Impuls zu diesem Thema zu geben. 

Dabei ist die Idee einer Erhebung der Einsamkeitsbelastung im Kreis Segeberg entstanden. 2025 war es dann soweit und es wurde eine Forschungskooperation zwischen dem Landesverein, dem Kreis Segeberg und dem Institut für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie (UKSH, Kiel) geschlossen. Im Rahmen des Projekts wurde ein Fragebogen entwickelt, mit dem Ziel eine repräsentative Untersuchung von Einsamkeit unter Berücksichtigung regionaler, soziodemographischer und individueller Faktoren durchzuführen.

Auf der Gesundheitsförderungskonferenz mit ca. 100 Teilnehmenden wurden nach einem einleitenden Grußwort von Vorstandssprecher Matthias Dargel die Ergebnisse der kreisweiten Einsamkeitserhebung vorgestellt. Nach der Vorstellung folgte ein Austausch in Arbeitsgruppen, um darüber zu sprechen, wie Einsamkeit im Kreis Segeberg begegnet werden kann. Schmeißner-Darkow, der in diesem Forschungskooperationsprojekt den Landesverein vertreten hat (Fragebogenentwicklung, Ethikantrag, Datenauswertung), leitete eine Arbeitsgruppe.

Das Thema wird den Landesverein auch nach der Gesundheitsförderungskonferenz weiter beschäftigen. Für eine wissenschaftliche Publikation in der Fachwelt arbeitet Schmeißner-Darkow zusammen mit Prof. Nees und Dr. Borzikowsky vom Institut für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie (UKSH, Kiel) an der Beantwortung der Forschungsfrage: Wie wird die Nutzung sozialer und beratender Angebote durch einsame Menschen von Verfügbarkeit, Gesundheitszustand, sozioökonomischem Status und der eigenen Auseinandersetzung mit dem Thema Einsamkeit beeinflusst? 

Für weitere Informationen zur Konferenz und aktuellen Forschungsthemen gerne Jonas Schmeißner-Darkow kontaktieren: schmeissner.jonas@landesverein.de