Borderline-Persönlichkeitsstörungen

Wir bieten Hilfe für Menschen

  • die unter quälenden Anspannungszuständen leiden
  • die sich in Anspannungszuständen selbst verletzen oder schädigen (Sucht, Essstörung)
  • die unter einer Störung der Impulskontrolle leiden
  • die übermäßige Angst vor dem Verlassenwerden haben
  • die unter chronischer innerer Leere leiden
  • die sich häufig in intensiven, aber instabilen Beziehungen wiederfinden
  • die  zusätzlich zu ihrer Persönlichkeitsstörung andere psychiatrische Erkrankungen wie z. B. depressive Störungen, Essstörungen, ADHS haben

Die Behandlung erfolgt auf verschiedenen Stationen

  • Die Borderlinestation (Station 14) ist eine Spezialstation für Menschen, die an einer Borderline-Persönlichkeitsstörung oder verwandten Erkrankungen leiden. Die Behandlung erfolgt in psychotherapeutischen Einzel- und Gruppengesprächen, gemäß der dialektisch behavioralen Therapie nach Linehan.

  • Im Rahmen akuter Belastungssituationen erfolgt die Aufnahme und Behandlung auf einer der geschützten Stationen.

  • Stehen andere Probleme wie Sucht, Depression oder psychotisches Erleben im Vordergrund, erfolgt die Aufnahme auf den jeweils spezialisierten Stationen

Ziel der Behandlung

Ziel der Behandlung ist eine möglichst rasche Diagnosestellung und die möglichst weitgehende seelische und körperliche Stabilisierung sowie die Förderung von Fähigkeiten, mit der Erkrankung umzugehen und Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Wir vermitteln hierfür u. a. eine Verbesserung der Regulation von Anspannungszuständen, den Aufbau alternativer Bewältigungsstrategien, eine Steigerung der sozialen Kompetenz und Beziehungskonstanz, Entlastung von Suizidalität und selbstverletzendem Verhalten und erarbeiten gemeinsam Perspektiven weiterer Behandlungsschritte einschließlich der Möglichkeit einer ambulanten Weiterbetreuung sowie sozialer Perspektiven.

Unser Therapieangebot

  • Psychotherapeutische Einzel- und Gruppengespräche
  • Bezugspflege
  • Skilltraining: Stresstoleranz erhöhen, Achtsamkeit lernen, Umgang mit Gefühlen verbessern, zwischenmenschliche Fertigkeiten einüben
  • Psychoedukation (Vermittlung von Wissen über die Erkrankung)
  • Kunst- und Gestaltungstherapie
  • Sport und Psychomotorik, Körpertherapie
  • Reittherapie
  • Differenzierte medikamentöse Behandlung
  • Sozialtherapeutische Beratung und Hilfestellung, auch unter Einbeziehung von Angehörigen und Betreuenden
  • Körperschulung, Krankengymnastik
  • Seelsorge

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