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Ambulante Berufliche Bildung der Segeberger Werkstätten

Ambulante Berufliche Bildung (ABB) ist eine Maßnahme im Landesverein für Innere Mission in Schleswig-Holstein und bietet seit kurzem auf Außenarbeitsplätzen in Betrieben des ersten Arbeitsmarkts Ambulante Berufliche Bildung für Menschen mit geistigen, körperlichen oder psychischen Einschränkungen an.

Was ist Ambulante Berufliche Bildung?

Für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf gibt es die Möglichkeit, an einer berufsbildenden Qualifizierungsmaßnahme der Agentur für Arbeit teilzunehmen.

Hier können sie sich erproben und weiterbilden und sich so qualifizieren, dass sie anschließend eine Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt aufnehmen können. Sie hilft Menschen mit geistiger, körperlicher oder psychischer Behinderung, eine für sie passende Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden und sich zielgerichtet auf diesen Außenarbeitsplatz zu qualifizieren. Das ermöglicht ihnen Teilhabe am Arbeitsleben.

Die Maßnahme

  • dauert 27 Monate
  • unterteilt sich in das dreimonatige Eingangsverfahren und 24 Monate Berufliche Bildung. 
  • Die Beschäftigten werden in dieser Zeit von erfahrenen Fachkräften, Integrationsassistenten und Job-Coaches unterstützt.

Bislang war dieses Angebot nur in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen möglich.

 

Was sind Außenarbeitsplätze?

Außenarbeitsplätze sind ausgelagerte Einzel- oder Gruppenarbeitsplätze in Einrichtungen oder Betrieben des ersten Arbeitsmarkts. Menschen mit geistiger, körperlicher oder psychischer Behinderung nutzen diese Arbeitsmöglichkeit.

Auf Außenarbeitsplätzen werden sie fachlich betreut und die Kooperation wird vertraglich geregelt.
Für die Dienstleistung der Beschäftigten zahlt der*die Arbeitgeber*in ein Entgelt.

 

Für wen ist Ambulante Berufliche Bildung zur Berufsfindung eine passende Maßnahme?

Ambulante Berufliche Bildung ist das Richtige, wenn

  • man eine Förderschule besucht hat oder
  • nach einer schweren Erkrankung wieder ins Berufsleben einsteigenwill und
  • eine anerkannte Behinderung hat (Schwerbehindertenausweis)
  • wenn andere Fördermöglichkeiten nicht ausreichen, um einen Beruf zu erlernen

Vorteile für die Beschäftigten

  • Für Beschäftigte ist ein Außenarbeitsplatz eine hervorragende Möglichkeit, noch mehr berufspraktische Fertigkeiten zu entwickeln und außerdem ihre soziale Kompetenz zu verbessern.
  • Sie nehmen als Beschäftigte am Arbeitsalltag in der Firma teil, haben damit neue Kontakte und Teilhabe.
  • Ein Außenarbeitsplatz ist der erste Schritt, eines Tages eine sozialversicherungspflichtige Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt aufzunehmen.

Vorteile für Unternehmen

  • Als Arbeitgeber*in gewinnen Sie motivierte Arbeitskräfte und können zudem daran mitwirken, Menschen mit Behinderungen aktive Teilhabe in der Gesellschaft zu ermöglichen.
  • Sie bieten einen Arbeitsplatz – wir betreuen die Beschäftigten.
  • Im Rahmen eines Praktikums des*r Beschäftigten können beide Seiten – Arbeitgeber*in und Beschäftigte*r – erproben, ob sie zueinander passen. Dies bietet für alle Beteiligten Sicherheit.
  • Die Beschäftigten sind auch auf dem Außenarbeitsplatz weiterhin über Mittelpunkt Arbeit sozialversichert.